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Endoskopieatlas: Magen

Mallory-Weiss-Läsion

Ein Endoskopieatlas des Gastrointestinaltraktes


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Endoskopieatlas: Magen

Mallory-Weiss-Läsion

Die Mallory-Weiss-Läsion ist ein Einriss der Schleimhaut der Kardia (gastroösophagealer Übergang). Sie wird meist durch Erbrechen (v.a. bei Alkoholikern), seltener auch durch andere Druckerhöhungen im Abdomen (Husten) ausgelöst.

Diese Läsion ist verantwortlich für 5-10% der oberen gastrointestinalen Blutungen. Chrakteristisch ist ein Auftreten von Erbrechen, welches erst im Verlauf blutig wird.

Normalerweise kommt es zu einer raschen Spontanheilung unter antiemetischer Therapie und Säurehemmung. Eine Blutung kann durch Unterspritzung (Suprarenin) oder mit Clips versorgt werden.
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© Med-Serv.de-H.N.Blutende Mallory-Weiss-Läsion.
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© Med-Serv.de-H.N.Clipping einer Mallory-Weiss-Läsion
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© Med-Serv.de-H.N.Mallory-Weiss-Läsion
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© Med-Serv.de-H.N.Mallory-Weiss-Läsion
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Rückblick
21. 5. 1860
Geburtstag von Willem Einthoven (1860-1927), holländischer Physiologe, der Aufgrund der nach ihm benannten Einthoven-Ableitungen im EKG unvergessen ist und als der Erfinder der Elektrokardiographie gilt. Weniger bekannt ist, daß er auch einer der Begründer der phonokardiographie (= Aufzeichnung der Herztöne und -geräusche) ist.


 

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