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Meine Wasserkur

Sebastian Kneipp, 49. Auflage 1894

 

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Apotheke-Heilmittel
Heilmittel A bis B
Von Sebastian Kneipp.

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Bitter- oder Sumpfklee (Menyanthes trifoliata L.)



Bitterklee ist eine Pflanze, welche auf Moorgrund und gewöhnlich in der Nähe von laufendem Wasser steht. Da, wo das Wasser im Fließen keinen Ausweg mehr gefunden hat und eine kleine oder größere Pfütze bildet, wachst unter sauerem Grase auch diese Sumpfpflanze. Sie hat drei Blätter und ist sehr bitter, daher der Name Bitterklee. Diesem Kraut gibt vorzüglichen Thee für den Magen; er wirft gut auf die Verdauung und hilft gute Magensäfte bereiten.

Bitterklee, in Branntwein angesetzt, gibt den sogenannten "bittern Geist", der denselben guten Zwecken dient.




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Achtung!
Dieses Buch ist ein altes Fachbuch, der Inhalt entspricht nicht dem aktuellen Stand der Medizin. Angegebene Therapien entsprechen höchstens dem Stand der Medizin zum angegebenen Druckdatum. Dasselbe gilt für eine ggf. angegebene Rezeptur für ein Medikament. Diese entsprechen nicht dem heutigen Stand der Medizin und sind unter Umständen sogar körperlich schädigend. Die Zubereitung von Rezepturen und die Anwendung derselben gehört in die Hände erfahrener Ärzte und Apotheker.
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Rückblick
1. 10. 1898
Geburtstag von Fritz Lickint (1898-1960), der als erster Deutscher auf die Gefahren des Tabakkonsum und den Einfluss auf die Entstehung des Lungenkarzinom hinwies (Tabak und Tabakrauch als ätiologischer Faktor des Carcinoms. Z Krebsforsch 1930, 349-365)


 

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