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Endoskopieatlas: Behandlung

Stents

Ein Endoskopieatlas des Gastrointestinaltraktes


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Endoskopieatlas: Behandlung

Stents

Neben der chronischen Blutung ist die Verlegung des Lumen das größte Problem bei dem fortgeschrittenen Oesopghaguskarzinom. Da im Gegensatz zu den Kolonkarzinomen eine palliative Entfernung aufgrund des hohen Operationsrisikos bei palliativem Therapieansatz nicht in Frage kommt wurden andere Verfahren zur Behandlung eines fortgeschrittenen Oesophaguskarzinom gesucht.

Bei einer Verlegung (Stenose) des Oesophaguslumen durch ein Oesophaguskarzinom kann ein Stent implantiert werden. Der Stent ist ein kleines Gittergerüst in Röhrchenform aus Metall, es entfaltet sich selber und kann unterstützend noch in die Wand der Speiseröhre gedrückt werden.

Neben den ungecoverten Metallstents gibt es auch die ummantelten, die ein Durchwachsen des Stens mit Tumorgewebe verzögern sollen.

Bei gutartigen (funktionellen) Stenosen gibt es selbstenfaltende Plastikstents, die im Gegensatz zu den Metallstents wieder entfernt werden können.

Nach einer Stentimplantation darf der Patient nur noch flüssige und flüssig-breiige Kost zu sich nehmen, da die Peristaltik in dem Stentbereich nicht mehr funktioniert und die Schwerkraft die einzige treibende Kraft ist. Aus dem gleichen Grund ist eine Stenteinlage im restlichen Magen-Darm-Trakt nicht möglich. Nur bei den Gallen- und Pankreasgängen ist eine Ableitung mittels Stent noch möglich.
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© Med-Serv.de-H.N.Gecoverter Stent im Oesophagus. Am distalen Ende erkennt man die normale Schleimhaut.
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© Med-Serv.de-H.N.Stent
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Rückblick
25. 5. 1900
Gründung des Instituto Soroterapico Federal de Manguinhos (heute I. Oswaldo Cruz), welches durch die Entdeckung des Erregers der Chagas-Erkrankung (Carlos Chagas), dem Trypanosoma cruzi (nach O. Cruz, dem Institutsleiter) bekannt wurde.


 

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