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Choledocholithiasis

25% der Gallensteinträger werden im Laufe ihres Lebens klinisch auffällig. Ursächlich ist dabei die Verstopfung eines Gallengangs durch ein Konkrement. Typische Stellen sind hierbei Orte an denen sich der Gallengang verjüngt, wie etwa in der Gallenblase zum Ductus cysticus oder vor der Papille im Ductus hepatocholedochus.
Gallensteine im Gallengang können ein Zufallsbefund sein. Meistens fallen sie jedoch durch die klinischen Zeichen eines schmerzhaften Ikterus mit typischen kolikartigen Schmerzen auf.

Im Gegensatz zur Cholecystolithiasis, bei der die chirurgische Entfernung der Gallenblase die Therapie der Wahl darstellt, ist eine chirurgische Sanierung des Ductus choledochus meist schwierig. Die Therapie der Wahl ist hier eine endoskopische Steinentfernung mittels ERCP (endoskopisch-retrograde Cholangiografie).

Choledocholithisis

Gallensteine im Hauptgallengang sind Ursache des schmerzhaften Ikterus. Hier zeigt sich eine Stein im proximalen Ductus choledochus bei einer Patientin mit rezidivierenden kolikartigen Schmerzen.
Zu sehen sind schallkopfnah der D. choldochus, darunter die Pfortader und ein Anschnitt der Vena cava. Welche sich aufgrund ihrer höheren Flussgeschwindigkeit in der Duplexsonographie gut abgrenzen lassen.

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Rückblick
25. 1. 1845
Der Zahnarzt Horace Wells, der bereits mehrfach in Lachgas-Narkose einen Zahn entfernt hatte, scheiterte bei einer öffentlichen Vorführung, so dass dem bereits seit Beginn des 19. Jahrhunderts bekannten Lachgas (mit der bekannten, aber unbeachteten analgetischen Wirkung) der große Durchbruch verwehrt wurde. Dieser gebührte über ein Jahr später der Äthernarkose. (Quelle: Ärzteblatt)


 

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