Willkommen bei Med-serv.de
 
  Home  ·  Med. Abkürzungen  ·  Endoatlas  ·  Sonoatlas  ·  Alte Bücher  ·  Kontakt 04. Juli 2022 
  Sie befinden sich: Home > Sonografieatlas > SchilddrĂŒse > Fokale LĂ€sionen
 

SonoAtlas

Der Atlas der internistischen Abdomensonografie


Leber
GallengÀnge und -blase
Pankreas
Niere
Nebennieren
Milz
Harnblase
Weibl. Genitale
MĂ€nnl. Genitale
Darm
Pleura
SchilddrĂŒse
GefĂ€ĂŸe
  










Anatomie
Fokale LĂ€sionen
Diffuse VerÀnderungen
  











Echoarme Knoten
Echogleiche Knoten
Echoreiche Knoten
Zysten
  

Fokale VerÀnderungen

Echoarme Knoten · Echogleiche Knoten · Echoreiche Knoten · Zysten

Begrenzte VerĂ€nderungen der SchilddrĂŒse sind hĂ€ufig auf einen bestehenden Jodmangel zurĂŒckzufĂŒhren.

Dieser Mangel fĂŒhrt reflektiv zu einer Stimulierung der SchilddrĂŒsenzellen und damit zu einer Neigung Adenome auszubilden. Diese können sich in der Sonographie echoarm, echogleich und echogleich darstellen. Oft besitzen sie einen echoarmen Saum.

Zysten entstehen meist durch eingeblutete Adenome und die Resorption des Blutes. Sie sind damit falsche Zysten. Kolloidzysten entstehen durch vermehrte Kolloideinlagerung in Lymphfollikel und Verschmelzung derselben.

Karzinome der SchilddrĂŒse sind selten und prognostisch ungĂŒnstig. Eine Differenzierung zu echoarmen Knoten ist oft schwierig.

Abszesse sind selten, die Klinik weist oft schon den Weg. Eine Punktion kann sicher differenzieren. Verkalkungen sind in lĂ€ngerbestehenden Knoten anzutreffen oder Überbleibsel von Einblutungen. Neben den Adenomen sind andere gutartige Neoplasien in der SchilddrĂŒse selten anzutreffen.

Therapeutisch wird ein Adenom nach Ausschluß einer
Malignen Erkrankung (Szintigrafie: kalter Knoten) und einer
Autonomie (Szintigrafie: heißer Knoten, Labor: TSH niedrig bis supprimiert, T3 und T4 erhöht)
mit der Gabe von Jod (200 ”Gramm/d), eine Autonomie je nach Befund mit SchilddrĂŒsenhormonen (T4: Ziel TSH 0,1) behandelt.
Bei manifester Hyperthyreose wird eine chirurgische oder nuklearmedizinische (Radiojod-) Therapie angestrebt.

EditierenÄnderung vorschlagen (zuletzt geändert 11. Oktober 2004)

Hauptmenu
· Home
· Med. Abkürzungen
· Endoskopieatlas
· SonoAtlas
· Alte Bücher

Rückblick
4. 7. 1934
Marie Curie (1867-1934) stirbt an einer am ehesten strahlungbedingten Leukamie. Zweimal erhielt sie in ihrem Leben den Nobelpreis. Zusammen mit ihrem Mann und A.H. Becquerel 1913 den Nobelpreis fĂŒr Physik fĂŒr die Erforschung der Strahlung und 1911 den Nobelpreis fĂŒr Chemie fĂŒr die Entdeckung und Erforschung des Radium.


 

Alle Inhalte und Bilder, soweit nicht anders gekennzeichnet © 2002-2017 Stefan Südfeld. Sitemap.
Unsere anderen Seiten: Psychotherapie Herzogenrath