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Neue Heilwissenschaft

Louis Kuhne, Leipzig 1896

 


Von Louis Kuhne.

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No. 91. Asthma, Hämorrhoidalleiden, Halsentzündung.
Geehrter Herr Kuhne! Ende Oktober vor. Jahres wandte ich mich brieflich an Sie mit der Bitte um gütigen Rat, worauf ich am 3. Novbr. eine diesbez. Antwort von Ihnen erhielt und teile Ihnen nun in Kürze den Verlauf der Kur mit:
Meine Frau wendet jetzt seit 6 Monaten regelmässig die Reibesitzbäder täglich 3 mal an, nach Bedürfnis noch mehrmals. Dabei wechseln warme Rumpfreibebäder und Dampfbäder ab. Sie lebt fast nur von Graham-Brot und Äpfeln und isst nur mitunter auch Gemüse und andere leicht verdauliche Speisen. Sie schläft bei geöffneten Fenstern, bewegt sich in frischer Luft und fühlt sich wohl, wie noch nie. — In den ersten Monaten der Kur haben sich in der Nähe der Geschlechtsteile grosse Blasen gebildet, die, wenn sie sich entleert hatten, sich wieder füllten. Auch ging im Unterleibe ein Geschwür auf, das viel stinkenden Unrat entleerte. Das sie quälende Asthmaleiden, sowie die Hämorrhoiden sind fast ganz beseitigt. Meiner Frau fällt jetzt das Gehen nicht mehr schwer, überhaupt hat sich ihr Aussehen gänzlich verändert. Nach den Reibesitzbädern fror sie erst immer gewaltig, natürliche Schweissbildung war selten zu erreichen. Das Frieren hat nachgelassen. Ein gesunder Appetit hat sich gefunden, die Verdauung ist bedeutend gehoben, denn was sie geniesst, verarbeitet auch der Körper. Ich setzte grosses Vertrauen auf die Kur und finde bestätigt, dass sie langsam, aber sicher wirkt. Alle früheren Krankheiten treten wieder auf, aber in geringerem Maasse.
Ich habe bei einer schweren Halsentzündung meines 3 1/2 Jahre alten Kindes die Reibesitzbäder und Dampfbäder mit ausserordentlichen Erfolgen angewendet und kann nur die Wahrheit Ihrer Methode bestätigen.
Mit grösster Hochachtung zeichnet Ihr dankbarer Hermsdorf. P. K., Lehrer.


No. 92. Rheumatismus, Fussanschwellung.
Geehrter Herr Kuhne!
Ich kann nicht unterlassen, Ihnen meinen besten Dank zu sagen für die schnelle Heilung meines so schrecklichen Leidens. Ihre so einfachen Sitzbäder haben mich in 3 Monaten von meinem schrecklichen Leiden befreit. Ich litt schon lange an Rheumatismus an Händen und Füssen, die Knochen an den Händen waren schon so sehr herausgetreten, dass die Hände schon ganz verkrüppelt aussahen und ich nicht mehr zugreifen konnte, wie auch so viel Schmerzen hatte, dass ich nicht mehr wusste, was ich anfangen sollte. Die Füsse waren so sehr angeschwollen, dass ich kaum noch imstande war, eine Treppe zu gehen. Ich sage daher Herrn Kuhne meinen tausendsten Dank für die schnelle und billige Heilung meines so schweren Leidens und empfehle jedem Leidenden, der an irgend so einer Krankheit leidet, sich an Herrn Kuhne zu wenden, seine Kur ist eine sehr einfache und billige!
Dies bescheinigt
Leipzig. Frau Th.


No. 93. Gebärmutter-Gewächs, Weisser Fluss.
Am 10. Juli d. J. kam zu mir Frau H. aus M. in die Sprechstunde und teilte mir folgendes mit: Ihre Nichte hätte bei mir im Frühjahre eine sehr erfolgreiche Kur gemacht und habe nicht nachgelassen, bis sie selber auch diese Kur in derselben Weise, wie jene sie gelernt hatte, gebrauchte. "Ich bin" fuhr sie fort, "seit längeren Jahren unterleibsleidend und kuriere, schon lange ohne jeden Erfolg. Mein Hausarzt sagt mir, dass ich ein Gewächs in der Gebärmutter habe und dass dasselbe langsam aber beständig wachse. Eine Operation werde in nächster Zeit notwendig werden. Ich selber fühle mich so elend, dass ich dem Arzte erklärte, von der Operation entschieden abzusehen. Müsste ich sterben, so würde ich dies auch ohne Ope-
ration, denn zu dieser fühlte ich mich viel zu schwach. Ziemlich hoffnungslos begann ich Ihre Kur, wie sie mir meine Nichte lehrte. Der seit Jahren feste und unregelmässige Stuhlgang regelte sich bereits in überraschender Weise am zweiten Tage der Kur, so dass ich von diesem Tage ununterbrochen täglich mehr Ausleerungen durch den Darm als früher erhielt. Ebenso musste ich drei- auch viermal so viel Wasser lassen als früher, kurzum ich bemerkte, wie die in mir vorhandenen Krankheitsstoffe täglich mehr ausgeschieden wurden, wie dabei mein Leib jede Woche mehr abnahm und wieder mehr eine normale Form bekam. Jede Nacht kam ich in Schweiss, was früher auch niemals der Fall gewesen war, und fühlte mich von Tag zu Tage wohler und kräftiger. Am meisten verwunderte mich bei der Kur, dass ich täglich nach dem Reibebade eine Ausscheidung (weisser Fluss) bekam, wie ich sie noch niemals gehabt hatte. Solche Ausscheidungen fanden während vier Wochen fast täglich ein- bis zweimal statt. Da bekam ich eines Tages plötzlich einen Vorfall. Der hinzugerufene Arzt konstatierte indessen, dass dies kein Vorfall sei, sondern dass vielmehr aus der Gebärmutter ein Gewächs in Form einer Kaffeekanne (4 1/2 Pfund schwer) sich durch den Muttermund gezwängt habe und dieses Gewächs mit zwei Stielen an dem Innern der Gebärmutter festgewachsen sei. Das Gewächs löste sich schliesslich los und, die Reibesitzbäder sowie die Diät noch einige Zeit fortsetzend, fühle ich mich heute wohler, denn je zuvor."


No. 94. Völlige Lahmheit wegen zu kurzen Beines. Chronische Hüftgelenkentzündung. Melancholie (Tiefsinn).
Frau H. schreibt in ihrem Dankschreiben an mich wie folgt über die geheilte Krankheit ihrer Tochter:
"Meine Tochter Elsa, 41/4 Jahre alt, bekam im Oktober 1889 Hüftgelenkentzündung, welche zunächst allopathisch behandelt wurde, jedoch ohne dauernden Erfolg, denn bereits anfangs Februar 1890 wurde das betreffende Bein kürzer als das andere, das Kind konnte überhaupt auch schon seit längerer Zeit nicht mehr laufen. Sodann wurde drei Wochen lang Gipsverband und vier Wochen lang Streckbett angewendet, jedoch ebenfalls ohne jeden Erfolg, wobei das Kind viel Schmerzen auszustehen hatte. Eine mehrwöchige Kur bei Professor Sch. hier, wobei das Kind stets liegen musste und Einreibungen bekam, konnte, weil das Kind nicht im stande war, wochenlang still zu liegen, nicht genau durchgeführt werden und blieb ebenfalls ohne Erfolg.
Zuletzt brachte ich meine Tochter ins hiesige Krankenhaus, woselbst sie ebenfalls noch drei Wochen erfolgslos behandelt wurde. Die Hüfte, welche vordem noch immer weich gewesen war, wurde nach dieser Behandlung völlig hart und steif, das Bein war im Wachstum immer mehr zurückgeblieben und an Gehen war seit 3/4 Jahren nicht mehr zu denken. Was aber das Schlimmste war, mein Kind war durch die Behandlung im Krankenhause völlig tiefsinnig geworden, so dass ich alle Hoffnung auf Heilung verlor; auch hatte es vor der dortigen Behandlung noch wenigstens stehen können, was nun ebenfalls nicht mehr ging. In dieser Verfassung brachte ich meine Elsa am 1. August d. J. in Ihre Behandlung. Ich befolgte gewissenhaft Ihre Kurvorschläge, und zu meiner unaussprechlichen Freude verlor meine Tochter bereits nach den ersten drei Reibesitzbädern den Tiefsinn und konnte wieder stehen, nach drei Tagen konnte sie zu meiner grössten Überraschung wieder gehen und war in vierzehn Tagen so weit gekommen, dass sie die vier Treppen von der Strasse zu meiner Wohnung allein ohne Hilfe steigen konnte. Die bis dahin völlig harten Muskelpartieen um die Hüfte wurden in diesem Zeitraum wieder völlig weich, wie vor der Hüftgelenkentzündung, auch war nach vierwöchiger Behandlung bereits deutlich zu bemerken, wie das zu kurze Bein wieder sichtlich länger geworden war." "Heute, nach drei Monaten, ist jede Spur von der alten Krankheit gewichen, und beide Beine sind wieder gleich lang und gleich funktionsfähig."
Leipzig. Frau Minna H."


No. 95. Rheumatismus, Hartleibigkeit, Hämorrhoiden, Nervenfieber, Gebärmutter-Vorfall, Stickhusten, Keuchhusten, Scharlach.
Herrn Louis Kuhne, Leipzig.
Die zweite Ausgabe Ihres Lehrbuches "Die neue Heilwissenschaft" gelangte im Spätsommer 1891 in meinen Besitz. Die Richtigkeit Ihrer Lehre leuchtete mir sofort ein. Seit jener Zeit habe ich mit Frau und den jüngsten Kindern in jeder Beziehung darnach gelebt und Vorteile erzielt, wegen deren ich mich schon längst verpflichtet hielt, Ihnen eine Anerkennung zu schreiben.
Damals 52 Jahre alt, litt ich infolge vorhergegangenen, periodisch sehr unordentlichen und an Wechselfällen reichen Lebens an besonders hochgradiger Nervosität, sowie auch an Rheumatismus, in deren Folgen ich total arbeitsunfähig und zeitweise lebensüberdrüssig war. Ihre Reibesitzbäder und
wöchentlich ein Dampfbad habe ich genommen; lebte reizlos und schlief bei offenem Fenster, wie ich es mit meiner Frau noch immer thue. Seit länger denn l1/4 Jahr bin ich wieder ganz gesund und arbeitsfähig, auch bedeutend lebensfroher und ruhiger als früher. Von Natur etwas zum Jähzorne hinneigend, fühle ich mich jetzt wie umgewandelt. In mein Haus ist wieder eheliches Glück und Frieden eingekehrt.
Meine Frau litt um jene Zeit sehr an einem Gebärmuttervorfalle, den ein Allöopath binnen 11/2 Jahr nicht hatte heilen können. Zu gleicher Zeit mit mir begann dieselbe dreimal täglich ein Reibesitzbad je eine halbe Stunde zu nehmen und nahm auch im übrigen so ziemlich meine Lebensweise an. Die Folge war, dass sie schon am zweiten Tage guten Stuhlgang hatte, — sie litt sonst sehr an Verstopfung — und nachts besser schlief. Sie lebte gleichsam neu auf, und in sechs Wochen war ihr Unterleibsleiden gehoben, auch ihr Hämorrhoidalleiden ziemlich geschwunden. Von ihrem Leiden geheilt, gebar sie einen Sohn, der, nach Ihrer Lehre erzogen, ein prächtig blühender, lebensfroher Junge geworden und manchen Kindern seines Alters weit voraus ist, dabei aber vielleicht nur ein Drittel desjenigen an Nahrung zu sich nimmt, was man anderen Kindern hineinzwängt.
An Kindbettfieber, schwärenden Brüsten u. s. w. hat meine Frau nicht zu leiden gehabt.
Vom Nervenfieber, welches bei meiner Frau vor ca. zwei Jahren, vielleicht infolge von Überanstrengung und vielfacher Aufregung durch meine grösseren Söhne eintrat, war dieselbe bei genauer Befolgung Ihrer Vorschriften in ca. 14 Tagen wieder geheilt.
Mein sechster, derzeit 4 3/4 Jahre alter Sohn bekam den bösen Scharlach, phantasierte drei Tage ausserordentlich stark. Jedesmal, wenn das Fieber einen hohen Grad erreicht hatte, gaben wir ihm ein Rumpfbad von einer Viertelstunde. In der Regel kehrte aber schon vor Ablauf dieser Viertelstunde sein klares Bewusstsein wieder. Den letzten, schlimmsten Tag gaben wir ihm fünf und die folgende Nacht zwei oder drei dieser Rumpfbäder, vom andern Morgen ab hörte das Phantasieren auf und die Genesung vollzog sich verhältnismässig ziemlich rasch. Beim Beginn des Scharlachs hatten wir den Jungen ein paarmal durch ein Dampfbad im Bett vermittelst Krügen ordentlich zum Schwitzen gebracht. Einige Zeit darauf bekam der Junge den Stick- oder Keuchhusten; während desselben gaben wir ihm täglich zwei Rumpfbäder von je einer Viertelstunde, und auch dieser Keuchhusten verlief gut und war nach drei oder vier Wochen gänzlich gehoben.
Seitdem hat uns die Befolgung Ihrer Heilungslehre noch in geringeren Fällen mehrfach Heilung gebracht, so dass ich Ihre Heilmethode bei jeder Gelegenheit empfohlen habe.
Die genannten Krankheitställe würden mir bei Behandlung von einem Mediziner Hunderte von Mark gekostet haben, bei zweifelhaftem Erfolge; bei Befolgung Ihrer Vorschriften — wie sie Ihr Buch lehrt — haben mir diese Fälle kein Geld, sondern nur ein wenig Mühe gekostet, die man sich an den Seinigen ja gerne giebt.
Dass sich aber jemand, der sich von Ihrem System den nötigen Erfolg versprechen will, auch in Ihre Lehre hineinleben muss, versteht sich, wie bei allen Dingen, von selbst.
Ihr sehr einfaches Heilverfahren und die dazu gehörende Diät macht nicht allein körperlich, sondern auch moralisch gesünder.
Sie dürfen von Vorstehendem den ausgiebigsten öffentlichen Gebrauch machen, wenn Sie es im Interesse Ihres Heilverfahrens, welches alles bis jetzt Dagewesene übertrifft, für gut halten. Mit grösster Hochachtung
Elberfeld. B. H.


No. 96. Steinleiden.
Geehrter Herr Kuhne.
Mit Gegenwärtigem erlaube ich mir, Ihnen von einer zutage getretenen Erscheinung meines Körperzustandes Mitteilung zu machen. Dieselbe verwundert Sie vielleicht nicht, mich aber hat sie sehr überrascht, weil es mir gänzlich unbekannt war, dass auch dieser Teil meines Körpers in solchem Grade mit Fremdstoffen beladen war.
Nach vorhergehender schwerer Absonderung durch den Harn und momentanen empfindlichen Schmerzen weiter von hinten her oberhalb der linken Hüfte an zwei aufeinander folgenden Morgen, ging mir am darauf nächstfolgenden Nachmittage beim Urinieren ein kleiner Stein (eigentlich recht ein Splitter) ab und an mehreren Tagen nacheinander eine trübe Masse von der Farbe des obigen Steines, auch dazwischen wieder ein kleiner fester Splitter, jedoch ohne Schmerzen. — Meine Überraschung war eine freudige, weil dieser Fall mich weiter Von der heilsamen Wirkung Ihrer Kur überzeugte, und ich glaube, darin die Bestätigung der Erklärung in Ihrem Werke von dem Auflösen der Nierensteine zu finden, womit schweren Krankheitsformen vorgebeugt wird.
Wenn ich also vorstehende Mitteilung glaubte nicht unterlassen zu dürfen, so geschieht dies mit aufrichtigem Danke zu Ihnen.
Bredstedt. A.


No. 97. Allgemeine Körperschwäche, Augenleiden, Unterleibsleiden.
Geehrtester Herr Kuhne.
Ein lästiges Unterleibsleiden verbunden mit Nervosität, an welchem meine Frau vor ca. 14 Jahren erkrankte, wollte trotz der Behandlung verschiedener Ärzte nicht weichen.
Im Laufe der Jahre nun verschlimmerte sich der Zustand noch derart, dass eine allgemeine Schwäche des Körpers eintrat und sie mithin nicht einmal die leichteste häusliche Arbeit verrichten konnte. Durch die nebenhergehende Augenschwäche war ihr auch fast alles Lesen unmöglich. Seit dem 17. März 1884 gebraucht nun meine Frau die Bäder und befolgt die Batschläge des Herrn Louis Kuhne, und so bin ich denn heute in der Lage, die obengenannten Leiden meiner Frau als geheilt erklären und jedem ähnlich Kranken diese Kur auf das beste empfehlen zu können. Ergebenst
Leipzig. G. F.


No. 98. Schweres Nervenleiden.
Sehr geehrter Herr Kuhne!
Ich kann nicht umhin, Ihnen mit diesen Zeilen noch einmal zu danken für das, was Sie für mein Leben, meine Gesundheit gethan. Ohne Sie wäre ich heute wohl nicht mehr in der Lage, mitzureden. Denn dass ich von den ersten Ärzten mit den üblichen Redensarten vertröstet und — meinen Leiden überlassen worden bin, wissen zahllose Zeugen. Dass Sie mich allein dem Leben wiedergaben, das mir schon ein verlorenes Gut schien, sei hiermit laut ausgesprochen! Möge Ihre einfache und deshalb so grosse Erfindung zum allgemeinen Volkswohl Gemeingut werden, das wünscht und hofft
Wien. Ihre dankbare Emma P.


No. 99. Verdauungsbeschwerden, Schlaflosigkeit.
Sehr geehrter Herr Kuhne!
Mit grosser Freude kann ich Ihnen jetzt mitteilen, dass sich mein Befinden, nachdem ich seit einiger Zeit die Rumpf- und Reibesitzbäder, verbunden mit den Dampfbädern, gebraucht habe, sehr gebessert hat.
Die Verdauungsbesohwerden, woran ich jahrelang gelitten habe, sind gehoben. Ich fühle mich kräftiger und ist auch meine Stimmung viel heiterer. Nebenbei will ich noch bemerken, dass ich sehr gut schlafe, was ich früher nicht konnte. Ich bin Ihnen sehr dankbar und zeichne
Leipzig. Hochachtungsvoll Amalie F.


No. 100. Habituelle Stuhlverstopfung, Hämorrhoidalleiden, Magenschmerzen.
Geehrter Herr Kuhne!
Wie ich es bereits mit meiner Karte von vorgestern aussprach, bin ich mit den bei mir erzielten Resultaten Ihrer "medizinlosen Kur" ausserordentlich zufrieden und freue mich, Ihnen mitteilen zu können, dass die habituelle Stuhlverstopfung, gegen welche ich seit circa 40 Jahren alle denkbaren Mittel erfolglos anwandte, nach Anwendung Ihrer schriftlich mitgeteilten Verordnungen soweit geregelt ist, dass ich sie als vollkommen beseitigt bezeichnen kann, da nun ein täglich 2maliger Stuhlgang regelmässig stattfindet. — Dabei haben sich die Hämorrhoidal-Leiden, die zu gleicher Zeit mit der Verstopfung sich Anfang der 1850er Jahre einstellten, täglich gebessert.
Die Magenschmerzen (Leberauftreibung) haben gänzlich nachgelassen, und selbst ein kräftiger Druck auf die rechte Magenseite ist jetzt schmerzlos, während noch vor 3 Monaten der geringste Druck mir heftige Schmerzen verursachte. Kurzum, ich fühle, dass die Wirkung Ihrer "neuen Heilweise" mit jedem Tage sich fühlbar macht, da sämtliche Leiden, welche mich seit nahezu 40 Jahren verfolgen und die auch homöopathisch nicht zu beseitigen waren, stetig abnahmen. Ich lebte Ihrer Vorschrift gemäss streng reizlos und gebrauchte ausser der Diät täglich früh ein Rumpfreibebad.
Aibling. Hochachtungsvoll grüsst
F. C, k. u. k. Hauptmann.




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Achtung!
Dieses Buch ist ein altes Fachbuch, der Inhalt entspricht nicht dem aktuellen Stand der Medizin. Angegebene Therapien entsprechen höchstens dem Stand der Medizin zum angegebenen Druckdatum. Dasselbe gilt für eine ggf. angegebene Rezeptur für ein Medikament. Diese entsprechen nicht dem heutigen Stand der Medizin und sind unter Umständen sogar körperlich schädigend. Die Zubereitung von Rezepturen und die Anwendung derselben gehört in die Hände erfahrener Ärzte und Apotheker.
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Rückblick
17. 6. 1897
Todestag von Sebastian Kneipp (1821-1897), einem deutschen Priester der von eigener schwerer Erkrankung genesen ein Buch ueber die Heilkunst von Wasseranwendungen schrieb. Die Kneippsche Kur wird heute noch in vielen Heilbädern praktiziert.

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