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Neue Heilwissenschaft

Louis Kuhne, Leipzig 1896

 


Von Louis Kuhne.

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No. 61. Keuchhusten.
Hochgeehrter Herr Kuhne! Im Februar d. J. hatte ich mich wegen Erkrankung meines Kindes am Keuchhusten brieflich an Sie gewandt. Ihrem hochwerten Schreiben hatten wir damals insonderheit das herausgenommen, dass das Kind bei der Mutter schwitzen soll. Im übrigen hatten wir schon an der Hand Ihres Buches das Nötige gethan. Der Verlauf war folgender: Am Sonntag spürten wir bei unserm damals 14 Wochen alten Kinde, dass es einen gellenden, pfeifenden Husten hatte, und wie wir richtig vermuteten, war unserm Kinde durch seine Pflegerin, ein Schulmädchen, die Krankheit zugeschleppt, denn ein grosser Teil Kinder im Orte krankte daran. Zuerst schickten wir das Mädchen fort. Unser Kind, welches die Mutterbrust bekommt und täglich 2 mal 25° E. gebadet wird, bekam noch mittags ein Rumpfreibebad, 22 Grad, welches wir jedoch nur ganz kurz anwenden konnten, um das Kind nicht zu lange schreien zu lassen. Es that aber seine Wirkung, denn Stuhlgang folgte darauf, am 3. Tage war der gellende Ton beim Husten fort, jetzt erhielten wir Ihr hochwertes Schreiben, meine Frau nahm nun das Kind die Nacht zu sich ins Bett und Hess es tüchtig schwitzen. Mittags liessen wir jetzt das Bad fort, und in 12 Tagen war der Husten gänzlich verschwunden. Hieraus kann ich also nur bestätigen, was Sie in Ihrem Buche über den Keuchhusten geschrieben haben.
Hiermit sage ich wie meine liebe Frau Ihnen nochmals Dank, denn nächst Gott haben Sie durch Ihre Methode uns dazu verholfen dass unser geliebtes Kind uns so schnell genesen ist.
In aller Hochachtung
Harzburg. E. K. nebst Frau.


No. 62. Neurasthenie, Neuralgie, Epilepsie.
Herrn Louis Kuhne, Leipzig.
Ich verdanke nur allein Ihrer Heilweise meine Wiederherstellung von Neurasthenie, Neuralgie und Epilepsie, nachdem ich längere Zeit von 2 der berühmtesten Mediziner Dresdens behandelt und dann als "rettungslos verloren" gegeben wurde.
Der Zustand meiner Krankheit war derartig, dass ich 1/4 Jahr fest lag, infolgedessen auch (laut Diagnose: Epilepsie graves) vom Militärdienste, nach mehrmaligem Gestellen befreit wurde.
Hochachtungsvoll
Dresden. Hans B.


No. 63. Schwerhörigkeit. Rückenschmerzen. Husten. Erstickungs-Anfälle.
Sehr geehrter Herr Kuhne!
Da Sie von Zeit zu Zeit einen Bericht über uns wünschten, will ich jetzt den ersten folgen lassen.
Täglich sprechen wir von Ihnen und täglich danken wir Gott, dass unser Kind durch Ihre segensreichen Entdeckungen von seiner l1/2 Jahr dauernden Schwerhörigkeit schon seit mehreren Wochen gänzlich geheilt ist! Das ist der hauptsächlichste Erfolg, den wir bis jetzt zu verzeichnen haben, aber nebenbei nehmen die dicken Mandeln im Hals sichtlich ab und dabei ist der ganze Junge wie umgewandelt und ausgetauscht. Das matte, weinerliche Wesen verliert sich, er wird mutig und lustig, wagt sich unter andere Kinder, kann laut singen und rufen, während er früher dabei nur einen ganz gequetschten und gedämpften Ton zuwege brachte. Auch die Hustenanfälle mit Erstickungsnot sind bis jetzt noch nicht wiedergekommen. Täglich sehen wir neue Beweise, wie vorteilhaft das Kind sich jetzt geistig und körperlich entwickelt, täglich singen wir zu einander Ihr Lob, und ich will es nun an dieser Stelle auch zugleich im Namen meines lieben Mannes Ihnen aussprechen, wie von Herzen dankbar wir Ihnen, hochgeehrter Herr Kuhne, sind!
Was nun mein Befinden anbetrifft, so fühle ich mich merklich wohler und leistungsfähiger als seit Jahren, und als ganz besondere Wohlthat empfinde ich es, dass ich die quälenden und peinigenden Schmerzen im Rücken durch etwas so einfaches wie ein Sitzbad beseitigen und löschen kann.
Ich könnte Ihnen noch viel erzählen, wie uns durch Ihr. Buch ein ganz neues Licht aufgegangen ist, dass alle feindlichen Anfechtungen besiegt hat, wie wir die Mediziner "Pfuscher" getauft haben und Ihre Lehre uns als die einzig gründliche und logisch klare gilt.
Ganz ergebenst
Frau Pastor M. in P.


No. 64. Gebärmutterblutungen.
Euer Wohlgeboren! Die an starkem Blutabgange seit vier Wochen ununterbrochen stark leidende hiesige rumänische Insassin Florika Schellarius ist nach Anwendung der durch Ew. Wohlgeboren angeratenen wöchentlich 2 Rumpfreibebäder, 1 Voll-Dampfbad — täglich 2—3 Reibesitzbäder, schon am 6. Tage — nach Beginn der neuen Kur nebst reizloser Kost — bedeutend gebessert — am 15. Tage — heute ganz hergestellt, vollkommen gesund! Im Namen der armen Frau — der leidenden Menschheit, den innigsten Dank!! Nebst herzlichem Gruss
Z. (Siebenbürgen-Ungarn.) Hochachtungsvoll
Teodore D., Gr.-kath. Pfarrer.


No. 65. Schweres Nervenleiden, Neurasthenie. Gedächtnis-Schwäche.
Seit langen Jahren war meine Frau in hohem Grade nervenleidend. In der letzten Zeit steigerte sich das Leiden infolge aufreibender Geschäftsthätigkeit in einer solchen Weise, dass die Vornahme einer gründlichen Kur sich nicht länger aufschieben liess. Von den uns bekannten Hilfsmitteln der Naturheilkunde war bis dahin nichts unversucht geblieben, manches hatte wohl Linderung, wirkliche Besserung aber keines gebracht, der Heilmagnetismus nicht ausgeschlossen. Auch die im April 1890 eingeleitete Kur bei Herrn Louis Kuhne zeigte anfänglich keinen merkbaren Einfluss, es ging anscheinend immer schlechter. Nach etwa 7 Wochen trat jedoch ein Umschwung ein. Nunmehr löste eine Krisis die andere ab, und dieser kritische Zustand währte viele Monate hindurch, eine Zeit, deren wir lange gedenken werden. Die besonders durch die Kuhne'schen Sitzbäder vortrefflich unterstützten Heilbestrebungen des Körpers zeitigten nun aber nach elfmonatigem, fleissigen, täglichen Baden die herrlichsten Erfolge. Während früher meine Frau, was sie stets beunruhigte, schon eine Abnahme ihres Gedächtnisses, sowie des Denkvermögens wahrgenommen hatte, sind diese Fähigkeiten in ganz unerwartetem Umfang wiedergekehrt; eine seit Jahren vermisste Kraft und Frische hat sich eingestellt, jetzt gewährt ihr geistige Thätigkeit Genuss, früher war sie eine Anstrengung. Wie im Geistigen, so ist der Umschwung auch im Physischen ausserordentlich. Im ersten Halbjahr des Kurgebrauchs war meine Frau nicht im stande, einen Spazierweg von 4 Kilometer ohne Ruhepause zurückzulegen. Nach dem 10. Monat aber vermochte sie wochenlang täglich einen Spaziergang von mehr als 20 Kilometer zu unternehmen, ohne dass Bedürfnis zu fühlen, auch nur einmal während desselben zu rasten oder auch nur stehen zu bleiben. An dieser erstaunlichen Wendung nehmen alle Organe des Körpers gleichmässig Teil, mit einem Wort: es ist aus ihr ein ganz anderes Wesen geworden, ehedem oft lebensunlustig, gegenwärtig immer lebensfroh.
Nächst Gott gebührt Herrn Kuhne unser innigster Dank für seine ausgezeichneten Ratschläge. Möge es ihm noch lange vergönnt sein, zum Wohle seiner Mitmenschen zu wirken und möge er in jedem Kurgast einen begeisterten Anhänger gewinnen, der seine so einfachen und doch wahrhaft wissenschaftlichen Heilslehren verbreiten hilft.
Berlin. C. Sch.


No. 66. Kopfleiden, Augenleiden, Blutarmut,
Nervenleiden, Sehnenverdehnung, Allgemeine Schwäche. Atemnot.
Danksagung.
In meinen Jugendjahren litt ich schon immer an periodischen Kopfschmerzen, die sich besonders in der Schule geltend machten und späterhin in immer heftigerer Weise als förmliches Reissen auftraten.
Daneben bekam ich mit etwa fünfzehn Jahren durch einen Fall eine ausserordentlich starke Sehnenverdehnung am Fusse, die von den Ärzten nicht geheilt werden konnte und schliesslich derart ausartete, dass mir das Gehen fast nicht mehr möglich war und ich fünf Jahre lang die grössten Schmerzen auszustehen hatte.
Mein Kopf leiden hatte sich in der Zwischenzeit derart gesteigert, dass ich infolge hochgradigen Nervenleidens und Blutarmut als nahezu unheilbar ins Krankenhaus gebracht, aber nach kurzer Zeit ohne Besserung meines Zustandes wieder entlassen wurde.
Meine Augen wurden ebenfalls immer schlechter, ich wurde gegen alles abgestumpft, unfähig zu jeder Arbeit, und mein Gemütszustand war in einer solchen Verfassung, dass meine Umgebung die ernstlichsten Besorgnisse hegte. Dabei hatte ich fortwährend inneren Brand, schreckliche Atemnot, unausgesetztes Fieber und daneben die Aussicht, ganz zu erblinden!
In diesem mehr als trostlosen Zustand, von welchem mich niemand zu befreien wusste, kam ich im September v. J. zu Herrn Louis Kuhne, Anstalt für arzneilose Heilkunst, hier.
Gleich nach dem ersten Bad, welches mir verordnet wurde, spürte ich eine allgemeine Erleichterung und Besserung, die sich bei Fortgebrauch der Bäder und geeigneter Diät immer mehr steigerte, so dass schon nach einigen Wochen mein Allgemeinzustand mit dem früheren nicht mehr zu vergleichen war. Jetzt, nach etwa fünfmonatiger Kur, ist meine Sehkraft so ausserordentlich gebessert und mein Allgemeinbefinden so gut geworden, dass ich mich ganz glücklich fühle und meinem edlen Better nicht warm genug zu danken weiss.
Ich kann nun wieder ordenlich sehen, kann meinem Hauswesen vorstehen, fühle mich gekräftigt und arbeitsfreudig, auch mein Fuss hat sich soweit gebessert, dass ich ohne Beschwerden gehen kann, kurz, ich fühle mich wie umgewandelt, und alles das verdanke ich nur dieser ausgezeichneten und so überaus einfachen Heilmethode, die nun in meiner ganzen Familie angewendet wird und überall mit gleich sicherem Erfolge.
Möge jeder Leidende vertrauensvoll sich ihrer bedienen!
Leipzig. Frau Marie B.


No. 67. Gelenkrheumatismus.
Geehrtester Herr Kuhne!
Eine tiefempfundene Pflicht erfüllend, beehre ich mich, Ihnen, geehrtester Herr, meinen innigsten Dank auszusprechen für die menschenfreundliche Teilnahme, welche Sie mir durch Ihren vortrefflichen Bat in meiner Krankheit erwiesen haben. Seit Mai vorigen Jahres fast beständig an Gelenkrheumatismus leidend, erkrankte ich trotz einer Kur in Teplitz neuerdings und heftiger als zuvor im November desselben Jahres. Ich war ohne eine Hoffnung auf Besserung. Der Arzt schien seine angeblichen Hilfsmittel bereits erschöpft zu haben, liess sich daher wochenlang nicht sehen und stellte mir einen längeren Aufenthalt im Süden als allein heilbringend in Aussicht. Da wandte sich meine Frau in ihrer Angst endlich an Sie.
Euer Wohlgeboren hatten die Güte, umgehend Ihre hochgeschätzten Batschläge auf brieflichem Wege; mitzuteilen ich konnte dieselben jedoch, ausser der diätetischen Nahrung, noch nicht ganz befolgen, da ich zu schwach und unfähig war, mich zu bewegen. Erst Anfang Februar begann ich mit den Bädern, nachdem anscheinend eine Besserung eingetreten war. Die Wirkung liess nicht lange warten, und schon nach dem dritten Bade traten die. Krankheitserscheinungen in einem Maasse auf, die jeden anderen, der nicht bereits durch Lesen Ihres Lehrbuches hierauf vorbereitet ist, in schreckliche Angst versetzt hätten. Trotz aller Zuversicht beschlich mich auch eine gelinde Angst, aber umso grösser, ja unaussprechlich war meine Freude, als ich nach dem vierten Bade auffallend ein Nachlassen der Spannung in den Fussgelenken beobachtete. Der Urin war dunkelbraun. Nun jubelte ich trotz aller noch auftretender Schmerzen, ich hatte die feste Gewissheit, ein Mittel anzuwenden, das die Krankheit bei der Wurzel fasste. Und so war es auch in der That. In derselben Reihenfolge in der die Krankheitsstoffe am Beginn der Krankheit die einzelnen Glieder und Muskeln besetzt hatten, verschwanden sie nun, neuerdings Schmerzen und Entzündungen hervorrufend, aus dem Körper. In vierzehn Tagen konnte ich wieder meinem Beruf nachgehen. Der März mit seinem eisigen Regen und Wind hat mir nichts anhaben können, und ich befinde mich seither fröhlich und gesund. Meran hat allerdings einen Kurgast weniger, Ihr nicht genug zu schätzendes Heilverfahren aber einen Verehrer und Verkünder mehr,
In der Hoffnung und mit dem aufrichtigen Wunsche, dass Ihre naturgemässe Heilmethode, geehrtester Herr Kuhne, mehr und mehr Eingang finde und die Menschheit von einer Hypercivilisation zur Natur zurückkehre, zeichnet in unwandelbarer Dankbarkeit '
hochachtungsvoll Ihr
Julius Sp., k. k. Fachlehrer.


No. 68. Magenschmerzen, Appetitlosigkeit, Schwindelanfälle, Herzfehler, Blutungen, Lungenleiden. Allgemeine Körperschwäche.
Öffentliche Danksagung.
Die Frau des Unterzeichneten — im Alter von 61 Jahren. stehend — litt schon seit einer Reihe von Jahren, besonders aber seit 1890 an Schwindelanfällen beim Gehen, heftigen Schmerzen in der Magengegend, Appetitlosigkeit und allgemeiner Körperschwäche.
In der königlichen Universitätsklinik hier, woselbst ich meine Frau im Herbst 1890 in Behandlang gab, wurde chronisches Magen- und Nierenleiden konstatiert und die verschiedensten Medikamente dagegen in Anwendung gebracht; doch wurde das Befinden meiner Frau nicht besser, sondern stetig schlechter.
Als neben dieser gänzlich erfolglosen Medizinbehandlung auch noch Impfungen mit Koch'scher Lymphe vorgenommen werden sollten, habe ich auf die weitere Behandlung meiner Frau in der Universitätsklinik, welche bis Dezember 1891 gedauert hatte, verzichtet.
Im Februar 1891 brach nun meine Frau vollständig zusammen; die Schwindelanfälle steigerten sich in angsterregender Weise, und die allgemeine Schwäche und Unthätigkeit der Verdauungsorgane nahm so überhand, dass sie etwa sechs Wochen im Bette liegend zubringen musste.
Der nun konsultierte Arzt Dr. H. verordnete Abführmittel, erklärte das Übel für Herzfehler und für gänzlich unheilbar, stellte auch demzufolge seine Besuche bald wieder ein.
Im April 1891 steigerten sich die Magenbeschwerden derart, dass nichts mehr vertragen, sondern fast alles wieder erbrochen wurde. Nebenher machten sich heftige Atembeschwerden und Brustsohmerzen, überhaupt eine Zerrüttung des ganzen Körpers geltend.
Ich versuchte es nun mit der Homöopathie. Auch der homöopathische Arzt erklärte die Krankheit meiner Frau für unheilbar. Irgend eine merkliche Besserung des Zustandes wurde nicht erzielt.
Endlich nach all diesen Irrfahrten kamen wir zum Glück für meine todkranke Frau zu Herrn Louis Kuhne, Lehranstalt für arzneilose und operationslose Heilkunst, Leipzig.
Dort wurden meine Frau neben entsprechender, ihrem Zustand genau angepasster Diät Reibesitzbäder verordnet, die sie täglich zweimal nach spezieller Vorschrift zu nehmen hatte.
Schon nach acht Tagen dieser Behandlung trat eine merkliche Besserung des Allgemeinbefindens ein. Die Verdauung wurde immer normaler und nach einigen Wochen liessen auch die Schmerzen nach. Die Schwindelanfälle, Atemnot und sonstige Beschwerden verloren sich vollständig und der Kräftezustand des Körpers hob sich trotz der vorgeschriebenen mageren Kost von Tag zu Tag, so dass sich meine Frau heute wohler und gesünder fühlt, als jemals zuvor und von allen, die sie sehen, wegen ihrer so vollständigen Genesung förmlich angestaunt wird. Aufgefallen ist mir noch, dass auch die Sehkraft meiner Frau durch diese Kur bedeutend besser geworden ist, als sie früher vor und während der Krankheit war. Dies alles, was die hervorragendsten Ärzte in Leipzig in zwei Jahren nicht zuwege bringen konnten, ist in Herrn Kuhne's Heilanstalt in der Zeit von kaum acht Wochen erreicht worden! Es ist selbstverständlich, dass wir Herrn Kuhne unser ganzes Leben lang dankbar bleiben und ihm zum Wohle aller leidenden Menschen Gottes Segen für sein menschenfreundliches Wirken wünschen. Das ist endlich einmal ein Arzt, der wirklich heilen und helfen kann.
Leipzig. Gustav P.


No. 69. Unheilbares Augenleiden, Nervöses Kopfweh, chronischer Rachenkatarrh. Blasenkatarrh, Rücken- und Seitenschmerzen.
Geehrter Herr Kuhne!
Von tiefem Dankgefühl ergriffen, kann ich es nicht unterlassen, Ihnen eine genaue Schilderung über den Verlauf und die rasche Heilung meines schweren Augenleidens zu übersenden und bitte ich, davon den ausgiebigsten Gebrauch zu machen.
Seit meiner frühesten Kindheit litt ich beständig an entzündeten Augen, welche mir von den Blattern zurückgeblieben waren. Ich hatte schon bei den verschiedensten Ärzten mein Heil gesucht, jedoch vergebens. Das Leiden wurde zwar zeitweilig duroh medizinische Behandlung unterdrückt, kam aber jedesmal nach kurzer Zeit und zwar immer heftiger wieder. Vergeblich wurden Kalomel, Quecksilbersalbe und Zinkwasser in Anwendung gebracht, dennoch wollte die Entzündung nicht weichen. Wohl zehn Ärzte hatte ich in einer langen Reihe von Jahren konsultiert, aber alles war ohne Erfolg geblieben.
Unterdessen wurde mein Augenleiden immer schlimmer, bis sich schliesslich eine ägyptische Augenentzündung (Trachoma) bildete und mein Zustand ein bejammernswerter geworden war. Heilung hoffend, ging ich in eine Wiener Augenklinik, woselbst ich volle sechs Monate mit Borsäure, Lapis, Kupferstift, Sublimat und Jodoform ohne allen Erfolg behandelt wurde. An meinem rechten Auge waren drei Operationen vorgenommen worden, wobei ich die fürchterlichsten Schmerzen ertragen musste.
Trotzdem war mein Zustand immer schlimmer und schlimmer geworden. Als endlich die Herren Mediziner sahen, dass mir nicht mehr zu helfen sei, wurde ich entlassen, und ich wäre dem Erblinden preisgegeben gewesen, hätte ich nicht Ihre Kurmethode zur Anwendung gebracht, der allein ich meine glückliche Heilung nach sechsmonatlicher strenger Befolgung Ihrer Batschläge (reizlose Diät und ableitende Bäder) zu verdanken habe.
Im Laufe der Kur besserte sich nicht nur mein Augenleiden von Woche zu Woche, sondern habe ich durch dieselbe sowohl mein nervöses Kopfweh, an dem ich über drei Jahre gelitten, dann meinen chronischen Bachenkatarrh und eine Schwäche der Blase, welche von einem medizinisch behandelten Blasenkatarrh zurückgeblieben war, als auch sehr starke Bücken- und Seitenschmerzen, die von einer vor acht Jahren überstandenen Rippenfellentzündung herrührten, total verloren.
Überhaupt ist mein Allgemeinbefinden das denkbar beste geworden. Auch fühle ich mich seit dem Gebrauche Ihrer Kur geistig so frisch, wie nie zuvor.
Mit dem Wunsche, dass recht viele Leidende Ihre Methode, die das einzige wahre Mittel ist zur Heilung aller Krankheiten, in Anwendung bringen möchten, damit dieselbe sich immer mehr die Anerkennung der ganzen Menschheit erwerbe,
zeichnet mit Hochachtung
S. in Siebenbürgen. Eugen K.


No. 70. Lungenentzündung, Diphtherie.
Sehr geehrter Herr Kuhne!
Ich kann nicht umhin, Ihnen offen meinen herzlichsten Dank und meine volle Anerkennung auszusprechen für Ihr wunderbares Wirken zunächst bei der Krankheit meines neunjährigen Töchterchens.
Nachdem mein bisheriger Hausarzt bei demselben Lungenentzündung festgestellt und das Kind nahezu zwei Monate erfolglos behandelt hatte, musste ich mich und meine Frau auf dessen baldige Auflösung gefasst machen und glaubte ich auch nicht mehr, dass mein Kind gesund werden würde. Erst in dieser meiner Not dachte ich an Sie.
Ich bat Sie per Karte, alsdann zu mir zu kommen und sagten Sie: "Wenn Sie Vertrauen haben und die Anordnungen des bisherigen Arztes nicht mehr machen, wird das Kind in kurzer Zeit wieder gesund, vorausgesetzt, dass Sie meine Ratschläge genau befolgen." Meine Frau und ich haben dies versprochen und genau befolgt und war der Erfolg ein derartiger, dass eine sichtbare Besserung schon am nächsten Tage erfolgte, noch mehr am zweiten Tage und weiter so alle Tage. Am achten Tage konnten wir sagen, unser Kind ist gerettet; heute ist dasselbe vollständig gesund, geht spazieren, lacht, springt etc. Ich bin fest überzeugt, dass, wenn Sie nicht dazwischen kamen, mein Kind heute im Schosse der Erde ruhte.
Zu gleicher Zeit stellte sich auch in meiner Familie ein alter Hausgast, mit dem wir schon seit 14 Jahren kämpfen, die gefürchtete Diphtheritis ein, die meine anderen fünf Kinder nach einander ergriff. Ich bestätige, dass unter Ihrer geschätzten Behandlung bei allen fünf Kindern die Krankheit verschwunden und geheilt worden ist. Ich verfehle deshalb nicht, Ihnen auch hierfür schriftlich nochmals den wärmsten Dank auszusprechen und bitte Sie, von Vorstehendem, so oft sie wollen, Gebrauch zu machen!
Mit grösster Hochachtung
Leipzig. Ihr dankbarer Karl I.




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Dieses Buch ist ein altes Fachbuch, der Inhalt entspricht nicht dem aktuellen Stand der Medizin. Angegebene Therapien entsprechen höchstens dem Stand der Medizin zum angegebenen Druckdatum. Dasselbe gilt für eine ggf. angegebene Rezeptur für ein Medikament. Diese entsprechen nicht dem heutigen Stand der Medizin und sind unter Umständen sogar körperlich schädigend. Die Zubereitung von Rezepturen und die Anwendung derselben gehört in die Hände erfahrener Ärzte und Apotheker.
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26. 8. 1807
Bayern führt als erstes (damals noch eigenständiges) Land die Impfpflicht gegen die Pocken ein.

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