Willkommen bei Med-serv.de
 
  Home  ·  Med. Abkürzungen  ·  Endoatlas  ·  Sonoatlas  ·  Alte Bücher  ·  Kontakt 17. Juni 2024 
  Sie befinden sich: Home > Bücher > Neue Heilwissenschaft > Berichte... > Kurberichte, Dankesschreiben > 51-60
 
Medizinische Bücher
Alte medizinische Bücher im Internet

Neue Heilwissenschaft

Louis Kuhne, Leipzig 1896

 


Von Louis Kuhne.

Seite: 6/11Zurück (41-50)[ Kurberichte 1-10 | 11-20 | 21-30 | 31-40 | 41-50 | 51-60 | 61-70 | 71-80 | 81-90 | 91-100 | 101-104 ]Weiter (61-70)


No. 51. Blasenstein, Nierenentzündung, Hämorrhoiden, Wassersucht.
Vor einigen Jahren erkrankte ich zuerst schwer an Nierenleiden, Stuhl Verstopfung, Schlaflosigkeit, wobei ich die ärgsten Schmerzen ausstehen musste.
Drei Jahre später musste ich mich gänzlich arbeitsunfähig und schwerkrank ins städtische Krankenhaus schaffen lassen. Die Diagnose lautete auf Nierenentzündung, Blasenstein, Hämorrhoiden und beginnende Wassersucht. Man behandelte mich dort mit verschiedenen Medikamenten, aber ohne jeden Erfolg. Von der Stunde an, wo ich Ihre Kur gebrauchte, wurde mein Zustand besser, und wer mich heute sieht, ahnt nicht im entferntesten mein früheres Elend. Ich war ein dem Tode in kürzester Zeit verfallener Patient und verdanke nur Ihrer Kur meine heutige Gesundheit, was ich hierdurch öffentlich bezeuge.
Leipzig. G. H.


No. 52. Zahnschmerzen, Quetschungen, Klimafieber.
Sehr geehrter Herr Kuhne!
Ich hatte Gelegenheit, Ihr Heilverfahren gemäss Ihrer brieflichen Ratschläge an mir selbst und an anderen zu probieren. Bei Klimafieber und furchtbaren Zahnschmerzen fand ich binnen kurzem Hilfe durch Ihre lokalen Dampfbäder und ableitenden Rumpfbäder, ebenso bei einer bedeutenden Quetschung der rechten Hand. Die Bäder nahmen sofort jeden Schmerz. Auch bei den Hottentotten habe ich zahlreiche glückliche Kuren zu verzeichnen. Es ist bereits bei der Missionsdirektion verschiedentlich angetragen worden, alle Missionare vor ihrem Ausgang erst bei Ihnen studieren zu lassen.
Ich hoffe, später noch mehr glückliche Kuren mitteilen zu können und bin inzwischen mit bestem Dank und Gruss
Ihr treuer Anhänger
Warmbad, Kapland, Afrika. C. W., Missionar.


No. 53. Karbunkel. Schlaflosigkeit.
Herr S. aus Halle a. S. berichtet mir: Ich bekam anfangs April eine harte Geschwulst im Nacken. Zugleich stellte sich grosse Müdigkeit ein. Anfangs achtete ich wenig darauf. Aber das Gewächs wuchs immer mehr. Mein Allgemeinbefinden war wenig befriedigend. Mein Appetit war gering und ich hatte nur Schlaf, aber starkes Ziehen im Kreuz. Allmählich nahm die Geschwulst die Grösse eines Hühnereies an, die Schmerzen wurden sehr stark, an Schlaf war nicht zu denken, ebensowenig an Hunger. Dagegen zeigte sich heftiges Fieber. Erst nun konnte ich mich entschliessen, ernsthaft an die Behandlung zu gehen. Das geschah in der Weise, dass ich örtliche Teildampfbäder nahm, wobei mir der zerlegbare Kuhne'sche Dampfbadeapparat sehr zu statten kam. Die Dampfbäder wiederholte ich so oft, als die Schmerzen Überhand nehmen wollten und erzielte durch sie, durch die Rumpfreibebäder und die Reibesitzbäder stets Linderung. Zwischen den Bädern bedeckte ich, um Reibung und Verunreinigung zu verhüten, den kranken Teil mit einem reinen leinenen, feuchten Tuche, über das ich eine wollene Hülle legte. Zunächst blieb aber der Karbunkel, welcher eine violettähnliche Farbe angenommen, sehr hart. Die Schmerzen kamen immer wieder. Nach vier bis fünf Tagen stellten sich an verschiedenen Stellen kleine Öffnungen von Stecknadelkopfgrösse ein. Ihre Zahl stieg bis auf 20. Aus den Öffnungen kam Blut und blutiges Wasser. Noch war die Geschwulst sehr brandig und hart. Nach weiteren vier Tagen vereinigten sich die vielen kleinen Löcher zu grösseren Öffnungen, aus denen reichlich Eiter floss. Mit einem Male senkte sich die ganze Decke und der ganze Karbunkel war nur ein Loch, aus dem Blut und Eiter herausfloss. Nun bekam ich Ruhe, die Schmerzen verschwanden und binnen kurzem war die Heilung eingetreten. Jetzt fühle ich mich so wohl, wie nie vorher. Ich habe die Empfindung, als wenn meinem Körper grosse Lasten abgenommen worden wären und entwickele eine vorher nicht gekannte Arbeitskraft.


No. 54. Gedächtnis-Schwäche, Fettleibigkeit, Langenleiden, starke Nervosität, Taubheit, Halsleiden, heftiges Fieber.
Hochgeehrter Herr Kuhne!
Man muss wohl schon gelehrt sein, um nicht begreifen zu können, dass 2X2 = 4 ist, denn so einfach, wie dieses Rechenexempel, so einfach und einleuchtend nach einigen selbstgemachten Erfahrungen erscheint Ihre neue, schier unfehlbare Heilmethode!
Ich konnte vordem, trotz täglicher Turnübungen, nicht die geringsten Strapazen vertragen und kann jetzt, von meiner Fettleibigkeit überdies befreit, stundenlang ohne zu ermüden, Garten-und sonstige Arbeiten verrichten. Vordem keuchte ich mit offenem Munde meine Spaziergänge ab (schwache Lunge also), jetzt atme ich ruhig mit geschlossenem Munde. Auf dem linken Ohre war ich seit Jahren ertaubt, jetzt höre ich wenigstens wieder das Ticken der nahe ans Ohr gehaltenen Taschenuhr, das Rollen der Wagenräder und zu meiner unaussprechlichen Freude sogar heute laut Gesprochenes.
Die in meinem Körper angehäuften Gärungsstoffe müssen vorzugsweise zu Kopfe gestiegen sein, denn dieser that mir gar oft weh, fortwährende Halskrankheiten ängstigten mich, von welchen mich weder Arzte noch Professoren zu befreien vermochten. Jetzt fühle ich schon seit Monaten nicht das geringste Unbehagen mehr im Halse. Um der vollen Wahrheit die Ehre zu geben, das liebliche Gespenst: Gehirnerweichung (Blödsinn) lächelte auch mir. Seit Ihrer Kur haben die schrecklichen Symptome aufgehört, als da sind: hochgradige Gedächtnisschwäche, unglaubliche Nervosität, wahre Wutanfälle bei geringem Anlass und zunehmende Interesselosigkeit an allem, was mich erheben und begeistern konnte, oder was mir lieb und wert war. Um nichts in der Welt hätte ich (nur mein Mann wusste darum) vor einem halben Jahre — den Teufel an die Wand gemalt, d. h. zu irgend einem Menschen von meinem Zustande gesprochen, ich wusste ja, dass mir niemand helfen kann, nun aber fällt es wie Schuppen von mir, ich fühle mich wie neugeboren!
Aus arger Verlegenheit rettete mich diese bewundernswürdige Methode vor einigen Monaten. Ich nahm ein anscheinend gesundes Dienstmädchen mit aufs Land, das mir aber nach acht Tagen plötzlich und unter Thränen erklärte, sie könne nicht mehr! Die Füsse waren dick geschwollen, weder Schuh noch Strümpfe gingen darüber, rasende Kopfschmerzen und starkes Fieber setzten ihr so zu, dass sie sich nicht mehr rühren konnte.
An ein Transportieren der Kranken nach Petersburg war nicht mehr zu denken, ich steckte sie also ins Federbett, nach mehrstündigem tüchtigen Schwitzen ins Rumpfbad, genau nach Vorschrift, instruierte sie alsdann über das Reibesitzbad, nach welchem ihr gleich das erstemal "so schön und so leicht" war! Die ganze Prozedur wurde an demselben Tage noch einmal wiederholt, am folgenden zweimal, am dritten Tage wollte das Mädel nichts mehr vom Schwitzen wissen und behauptet, seitdem "gesund wie ein Fisch im Wasser" zu sein.
St. Petersburg. Frau Aug. E.


No. 55. Kopfleiden.
Hochgeehrter Herr Kuhne!
Bei meiner Abreise von Leipzig drängt es mich, Ihnen meinen innigsten Dank für die mir zuteil gewordene sorgfältige Behandlung auszusprechen. Nur der überaus wunderbaren Wirkung Ihrer Bäder schreibe ich die Heilung von meinem langjährigen, schliesslich unerträglich gewordenen Kopfleiden zu. Daher werde ich dieselben bis an mein Lebensende fortsetzen. Ihnen zum Wohle der leidenden Menschheit noch eine recht lange, uneingeschränkte Ausübung Ihrer segensreichen Erfindung wünschend, zeichnet
mit vorzüglicher Hochachtung
Leipzig. M. W. Wwe.


No. 56. Rachenkatarrh. Ausschlag im Gesicht.
Hierdurch stelle ich Herrn Louis Kuhne das Zeugnis aus, durch mehrmonatlichen Gebrauch seiner Bäder und einer entsprechenden Diät in der Lebensweise von einem sehr hartnäckigen Rachenkatarrh und Ausschlag im Gesicht vollständig geheilt worden zu sein.
Ich bin jeder Zeit bereit, mit Auskunft darüber zu dienen.
Leipzig. Emil P.


No.57. Epileptische Krämpfe, Ohnmachts-Anfälle. Blutarmut.
Hochgeehrter Herr!
Gestatten Ew. Wohlgeboren, Ihnen meinen untertänigsten Dank auszudrücken für das, was Sie dank Ihrer Erfindung an meiner Tochter in uneigennützigster Weise vollbracht haben, worauf wir zu hoffen aufgehört hatten.
Was Ärzte und Medikamente, welche um teures Geld erkauft wurden, zu vollbringen nicht im stande waren, das hat das "Wasser", ein "Naturprodukt", beseitigt.
Gestatten nun, geehrter Herr, die Krankheit meiner Tochter in kurzen Umrissen zu schildern.
Als die ersten Zeichen der Krankheit auftraten, war sie circa 9 Jahre; doch achteten wir die erste Zeit nur wenig darauf. Es stellten sich schwache Ohnmachtsanfälle ein, die jedoch bald wieder vorüber gingen. Als sich selbe jedoch häutiger einstellten, zogen wir einen als tüchtigen Mann bekannten Arzt zu Rate. Dieser sagte uns, Patientin sei nervenschwach und blutarm.
Er verschrieb ihr Pulver und Medizinen, wodurch es jedoch anstatt besser, schlechter wurde. Die Anfälle stellten sich häufiger und stärker ein. Wir befragten noch mehrere Ärzte, bekamen aber immer dieselben Medizinen wie früher.
Schliesslich sagte uns einer, die Krankheit sei unheilbar, weshalb wir alles beiseite warfen, bis auf das Bromkali. Wir glaubten immer noch felsenfest, dass Bromkali das einzige Mittel zur Beseitigung des Übels wäre, bis Sie uns darüber aufklärten. Jetzt ist nun alles überwunden und werden ich und meine Familie Sie, hochgeehrter Herr, stets als Retter und Wohlthäter verehren und hochschätzen. Gestatten sie mir nochmals meinen tiefgefühltesten Dank zu Ihren Füssen zu legen, und bleibe
Ihr ergebener
G. i. Böhmen. F. H.


No. 58. Erkältung.
Sehr geehrter Herr Kuhne!
Auch ich will bekennen, dass ich Ihnen für den Dienst, den Sie meiner Mutter und mir geleistet haben, nicht genug danken kann. Eine heftige, mit starkem Fieber verbundene Erkältung bewog mich, die Wirkung Ihres Heilverfahrens am eigenen Körper zu erproben. Der äusserst günstige Erfolg überraschte mich im höchsten Grade. Ich bin von der Überzeugung durchdrungen, dass Ihrer Heilweise die Zukunft gehört. Hochachtungsvoll
Dr. phil. Chr. E. W.


No. 59. Faustgrosse Beingeschwulst.
Sehr geehrter Herr Kuhne!
Ich fühle mich gedrungen, Ihnen hierdurch meinen innigsten Dank auszusprechen, da auch ich den Segen Ihrer operationslosen Heilkunst an mir erfahren habe.
Achtmal wurde ich unter medizinischer Behandlung am linken Bein operiert; zuerst amputierte man mir die Zehen und später den ganzen Fuss, so dass ich mich jetzt auf Krücken fortbewegen muss.
Aber nach all diesen Operationen wollte das Bein nicht gesunden; so machte sich in demselben eine lästige Schwere bemerkbar und eine neue schmerzhafte Geschwulst von der Grösse einer Faust bildete sich, so dass ich fürchtete, mich einer neuen Operation unterziehen zu müssen.
Aufmerksam geworden auf Ihre neue Heilmethode, bat ich Anfang März um Ihren Rat, und durch vierwöchentliche Anwendung der ableitenden Bäder und der anderen von Ihnen vorgeschriebenen Kurregeln war die Geschwulst vollständig verschwunden und mein Bein vor einer weiteren Operation bewahrt.
Wenn ich mich am Anfang meiner Krankheit Ihrer Behandlung anvertraut hätte, so würden jedenfalls auch jene Operationen überflüssig gewesen sein, und ich wäre wahrscheinlich auch heute noch im vollständigen Gebrauch meiner gesunden Glieder.
Indem ich Ihnen nochmals für die mir erteilte Hilfe bestens danke, zeichne ich Hochachtungsvoll
Reudnitz. Sophie W.


No. 60. Gebärmutterkrebs und -Blutungen.
Sehr verehrter Herr Kuhne!
Im Dezember wurde meine Frau sehr schwer krank (Blutungen), so dass ich gezwungen war, noch nachts 11 Uhr Herrn Dr. med. K. zu holen, das Blut wurde vorläufig mittels Watte gestillt, wurde jedoch den nächsten Tag noch schlimmer, so dass ich nun noch einen zweiten Arzt, Herrn Dr. med. D. holte. Derselbe äusserte sich dahin, dass hier operativ eingegriffen werden müsste. Da ich nun keine Besserung in dem Zustande meiner Frau sah, wandte ich mich zu Herrn Prof. Dr. H., derselbe untersuchte dieselbe und sprach sich dahin aus, dass die Operation sofort stattfinden müsse, sonst wäre keine Rettung möglich, hier läge Gebärmutter-Krebs vor. Auf nochmalige Anfrage bei Herrn Prof. Dr. H., ob keine Heilung ohne Operation zu erwarten sei, erklärte er mir, dass ohne Operation keine Rettung zu erwarten sei.
Nach diesem ging ich nun zu Herrn Kuhne (operationslose Heilanstalt, Flossplatz). Derselbe verordnete Rumpf-, sowie Reibesitzbäder und diätetische Kost. Von dieser Zeit an, wo meine Frau die Kühne'schen Verordnungen brauchte, wurde es täglich besser, und kann meine Frau jetzt von früh 5 Uhr bis abends 10 Uhr ihre Beschäftigungen ohne zu ermüden verrichten, ist überhaupt noch nicht so gesund gewesen als jetzt.
Herrn Kuhne sei hierdurch herzlich gedankt, und werden wir es nicht unterlassen, Herrn Kuhne's Kurmethode allen Leidenden zu empfehlen, denn ohne diesen Herrn wäre meine Frau nicht mehr am Leben.
Mit vorzüglichster Hochachtung ergebenst Leipzig. Albert W.




Seite: 6/11Zurück (41-50)[ Kurberichte 1-10 | 11-20 | 21-30 | 31-40 | 41-50 | 51-60 | 61-70 | 71-80 | 81-90 | 91-100 | 101-104 ]Weiter (61-70)


Achtung!
Dieses Buch ist ein altes Fachbuch, der Inhalt entspricht nicht dem aktuellen Stand der Medizin. Angegebene Therapien entsprechen höchstens dem Stand der Medizin zum angegebenen Druckdatum. Dasselbe gilt für eine ggf. angegebene Rezeptur für ein Medikament. Diese entsprechen nicht dem heutigen Stand der Medizin und sind unter Umständen sogar körperlich schädigend. Die Zubereitung von Rezepturen und die Anwendung derselben gehört in die Hände erfahrener Ärzte und Apotheker.
Hauptmenu
· Home
· Med. Abkürzungen
· Endoskopieatlas
· SonoAtlas
· Alte Bücher

Alte Bücher
· Übersicht
· Heilwissenschaft
· Andere:
· Wasserkur
· Hautkrankheiten

· Hilfe/FAQ

Rückblick
17. 6. 1897
Todestag von Sebastian Kneipp (1821-1897), einem deutschen Priester der von eigener schwerer Erkrankung genesen ein Buch ueber die Heilkunst von Wasseranwendungen schrieb. Die Kneippsche Kur wird heute noch in vielen Heilbädern praktiziert.

Werbung


 

Alle Inhalte und Bilder, soweit nicht anders gekennzeichnet © 2002-2017 Stefan Südfeld. Sitemap.
Unsere anderen Seiten: Psychotherapie Herzogenrath