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Neue Heilwissenschaft

Louis Kuhne, Leipzig 1896

 


Von Louis Kuhne.

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No. 101. Heiserkeit, Schlaflosigkeit, Nervenleiden, Zahnschmerzen, Kopfschmerzen.
Sehr geehrter Herr Kuhne! Nachdem ich schon im Jahre 1887 Ihre Heilmethode kennen gelernt und durch dieselbe Heilung von einem schweren Nervenleiden erlangt hatte, habe ich in den letzten Jahren öfters Gelegenheit gehabt, die segensreiche Wirkung der von Ihnen verordneten Kurmittel zu erproben. In einem der letzten Winter wurde ich durch fürchterliche Zahnschmerzen gepeinigt, welche durch den hohl gewordenen hintersten Backenzahn des rechten Oberkiefers verursacht wurden.
Die Entzündung wurde schliesslich so stark, dass die ganze rechte Gesichtsseite bis über die Schläfe hinaus anschwoll und ein hämmernder Schmerz entstand, der das Schlafen unmöglich machte. Sitzreibebäder von kürzerer Dauer, die ich täglich mehrmals nahm, brachten nur geringe Linderung. Als ich jedoch auf Ihren Rat ein Kopfdampfbad von mehr als einer halben Stunde nahm und dieser Prozedur ein längeres Sitzreibebad folgen lies, besänftigten sich sofort die aufgeregten Nerven und der Schmerz liess allmählich nach. Innerhalb weniger Stunden war das Leiden beseitigt. Seit jener Zeit wende ich das Kopfdampfbad auch bei Kopfschmerzen, Stechen in den Augen u. s. w. mit grossem Vorteile an.
Interessieren wird Sie auch ein anderer Erfolg, den ich nur mit dem Reibesitzbade erzielt habe. Ich hatte mich, wie man zu sagen pflegt, "erkältet" und war vollständig heiser geworden, sodass mir sogar das Flüstern Beschwerde verursachte. Als dieser Zustand etwa zwei Tage angedauert hatte, begann ich am nächsten Morgen, noch immer vollständig heisser, um 1/29 Uhr mit einem Sitzreibebade. Ich empfand dasselbe als ' eine ganz besondere Wohlthat bei diesem Krankheitszustande und dehnte es so lange aus, bis das Wasser zu warm wurde. Nachdem ich dann letzteres zweimal erneuert und im ganzen 21/2 Stunde hintereinander gebadet hatte, war die Heiserkeit allmählich bis auf den letzten Rest vollständig verschwunden und ich konnte in allen Stimmlagen sprechen und singen. Dieser ausserordentliche Erfolg, der wohl durch kein anderes Mittel hätte erzielt werden können, setzte mich in das grösste Erstaunen und erhöhte in mir das Dankgefühl gegen Sie und Ihre segensreiche Heilmethode.
Da die Kenntnis derartiger Erfolge für viele Personen von Nutzen sein kann, so ermächtige ich Sie, von dieser Zuschrift beliebigen Gebrauch zu machen.
Mit Hochachtung
Leipzig.
Karl L.


No. 102. Nervenschmerzen.
Herrn Louis Kuhne sage ich hierdurch meinen tiefempfundenen Dank für die Hilfe, die ich durch Anwendung seines Naturheilverfahrens gefunden habe; dasselbe hat mich von andauernden heftigen Nervenschmerzen befreit und auf mein Allgemeinbefinden den günstigsten Einfluss gehabt. Ich empfehle daher allen Leidenden aufs wärmste die Kuranstalt von Herrn Louis Kuhne, Leipzig, Flossplatz 24.
Leipzig. E. F., Malerin.


No. 103. Augenleiden.
Sehr geehrter Herr Kuhne!
Aus Dankbarkeit will ich es nicht unterlassen, Ihnen den Verlauf des bösen Augenleidens meines 12jährigen Sohnes kurz zu schildern. Nachdem ich auf meine schriftliche Anfrage an Sie, Ihr wertes Schreiben empfing, habe ich gleich nach Ihrer brieflichen Anordnung angefangen. Wer beschreibt mein Erstaunen? Nach dreiwöchentlichem Baden war der Junge fast völlig hergestellt, nach weiteren 8 Tagen ganz und ist bis heute auch nichts mehr an den Augen zu sehen gewesen. Der Junge ist völlig gesund. Was Ärzte in 3 Jahren nicht vermochten, haben Sie, geehrter Herr, in 4 Wochen durch Ihre Heilkunst fertiggebracht, wofür ich Ihnen herzlichsten Dank sende! Ich möchte gleich noch bemerken, dass ich dieses ohne jede Aufforderung schrieb und können Sie von diesem Schreiben so oft und irgendwo Gebrauch machen, wie Sie wollen. Hochachtungsvoll
Remscheid-Hasten. Gr. F.


No. 104. Striktur. Harnröhren-Verengung.
Euer Wohlgeboren!
Mit Freude ergreife ich die Feder, um Ihnen mitzuteilen, dass mich Ihre Heilmethode, die ich streng nach Ihrer brieflichen Vorschrift vom 23. August bis 1. Oktober ausführte, gesund machte.
Bei Beginn der zweiten Woche der Kur löste sich, nachdem sich eine Entzündung eingestellt hatte, die Striktur auf und heute uriniere ich leicht, weit und mit starkem Strahl, so dass ich mich gar nicht erinnere, ob ich je zuvor in gesundem Zustande so leicht urinierte.
Nehmen Sie daher, geehrter Herr, meinen herzlichen, innigsten Dank! Gott segne Sie und Ihre ausgezeichnete Methode, möge selbige in der ganzen Welt, je früher desto besser, Verbreitung finden!
Ich werde Ihnen in den nächsten Tagen den Zustand meiner Frau, die schon seit 5 Jahren an Schwerhörigkeit leidet, beschreiben und bitte Sie, mir auch für diese Ihre wertvollen brieflichen Ratschläge zu erteilen. Später gedenke ich Sie einmal persönlich zu besuchen. Hochachtungsvoll
Altsohl in Ungarn. J. H—n., Fabrikbesitzer.



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Achtung!
Dieses Buch ist ein altes Fachbuch, der Inhalt entspricht nicht dem aktuellen Stand der Medizin. Angegebene Therapien entsprechen höchstens dem Stand der Medizin zum angegebenen Druckdatum. Dasselbe gilt für eine ggf. angegebene Rezeptur für ein Medikament. Diese entsprechen nicht dem heutigen Stand der Medizin und sind unter Umständen sogar körperlich schädigend. Die Zubereitung von Rezepturen und die Anwendung derselben gehört in die Hände erfahrener Ärzte und Apotheker.
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Rückblick
17. 6. 1897
Todestag von Sebastian Kneipp (1821-1897), einem deutschen Priester der von eigener schwerer Erkrankung genesen ein Buch ueber die Heilkunst von Wasseranwendungen schrieb. Die Kneippsche Kur wird heute noch in vielen Heilbädern praktiziert.

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