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Neue Heilwissenschaft

Louis Kuhne, Leipzig 1896

 


Von Louis Kuhne.

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No. 41. Nervöse Krämpfe.
Eigentümliche Krampferscheinungen waren es, an denen Frau G. litt: Die Krämpfe gingen von der Fingerspitze aus und zogen sich dann nach dem Kopfe hin. Eine für Frau G. äusserst lästige Plage. Die berühmtesten Ärzte und Professoren am Orte hatten auf verschiedene Weise dieses Leiden zu beseitigen versucht, verbesserten dasselbe aber nicht, sondern verschlimmerten es in erheblicher Weise. Sie hatten irrtümlich nur diese Erscheinungen für das eigentliche Leiden gehalten und in ihrer Kurzsichtigkeit den eigentlichen Herd der Krankheit, nämlich den Unterleib, völlig übersehen. Kein Wunder, wenn eine Verschlechterung eintrat. So trieb schliesslich die Not Frau G. in meine Sprechstunde. Die Behandlung bestand in ableitenden Reibebädern, ferner in naturgemässer Lebensweise. Nach sieben Wochen war die Dame von ihrem jahrelangen Leiden vollständig befreit.


No. 42. Pollutionen, Rückenmarks-Schwindsucht, Tabes dorsalis. Schlaflosigkeit. Nervenleiden, Lähmung.
An diesen Krankheiten leidend, trat Herr H., 42 Jahre alt, in meine Behandlung. Nur mühsam vermochte er noch zu gehen, wie ihm auch das Aufstehen nach dem Sitzen ausserordentlich schwer wurde. Seit Jahren litt er an schlechter Verdauung, an Schlaflosigkeit, wie er auch leicht fror. Auch Pollutionen plagten ihn, trotzdem er verheiratet war, ein sicheres Anzeichen für eine schwere Rückenbelastung, für ein tiefes Nervenleiden. Die schulmedizinische Weisheit hatte Herrn H. gründlich im Stich gelassen, hatte er doch alle einschlägigen Mittel durchprobiert! Ich verordnete diesem Herrn in den ersten vierzehn Tagen täglich zwei Rumpfreibebäder, dann vier Wochen lang täglich ein Rumpfreibebad und zwei Reibesitzbäder. Der Erfolg war überraschend. Die Verdauung besserte sich nach wenigen Bädern, die Lähmung in den Beinen nach einigen Wochen. Die Rückenmarks-Schwindsucht war in zwei Monaten vollständig geheilt. Wiederum ein würdiges Seitenstück für die Richtigkeit meiner neuen Krankheitslehre, wiederum ein Beweis für die Ohnmacht der Schulmedizin!


{No. 43. Taubstummheit, Blutandrang nach dem Kopfe.b}
Das vierjährige Mädchen der Frau Sch. aus L. war taub und stumm, wie die Mutter behauptete, infolge des Impfens. In jeder Weise erfolglos waren die medizinischen, nicht geringen Anwendungen. Durch Operationen und scharfe Beizungen war das arme Kind arg misshandelt worden, es schrie und weinte, schon wenn es einen Arzt sah. Ich konnte das Kind seiner füchterlichen Angst und seines Geschreies wegen nicht untersuchen, sah indessen, dass eine starke Belastung mit Fremdstoffen und ein bedeutender Blutandrang nach dem Kopfe vorlag. Ich ordnete nur ableitende Bäder und reizlose, trockene, naturgemässe Diät, Schlafen bei offenem Fenster und viel Aufenthalt in frischer, sonnendurchstrahlter Luft an. Der Erfolg war recht günstig und nach zwei Wochen brachte mir die Mutter den Bescheid, dass ihr Kind schon sehr viel besser sei, auch schon etwas hören könne. Nach weiteren 4 Wochen konnte ich den kleinen Patienten als völlig geheilt bezeichnen. Er konnte wieder hören und sprechen.


No. 44. Hochgradige Verstopfung. Frau Dr. F. aus A. hatte etwa 20 Jahre an hochgradiger Verstopfung gelitten. Kein Mittel wollte mehr helfen. Als sie sich in meine Kur begab, sagte sie mir gerade heraus, dass sie nach ihren bisherigen Erfahrungen gar keine Hoffnung auf Besserung habe. Nachdem sie acht Tage hindurch meine Ratschläge befolgt, namentlich auch aufs strengste naturgemäss gelebt, war das Leiden gehoben und mit ihm eine Anzahl von Folgeübeln. Was die Kost anlangte, so hatte sich Patientin eine Zeitlang mit Schrot und säuerlichem Obst begnügen müssen, bis sie wieder gekochte Speisen und Brot verdauen konnte.


No. 45. Halsschmerzen, Blasen- und Nierenleiden, Geschlechtsleiden.
Sehr geehrter Herr Kuhne!
Die mir von Ihnen brieflich vorgeschriebene Kur ist mir recht gut bekommen. Die Blasen-und Nierenbeschwerden haben ganz nachgelassen. Das Geschlechtsleiden hat sich bedeutend gebessert, es ist nur noch wenig Ausfluss vorhanden. Die stechenden Halsschmerzen (ich bemerkte im Halse auch ein gelbes Geschwür) sind vollkommen beseitigt. Ich fühle mich viel frischer als vorher. Indem ich Ihnen meinen besten Dank für Ihre schriftlichen Batschläge, die mir gute Dienste geleistet haben, ausspreche, bin ich Ihr ergebener
Bromberg. E. M.

No. 46. Heftige Migräne.
Sehr geehrter Herr Kuhne! Schon lange hatte ich vor, Ihnen meinen innigsten Dank auszusprechen, liess mich bis jetzt nur immer bald durch dieses oder jenes zurückhalten. Vielleicht erinnern Sie sich meiner, wenn ich Ihnen sage, dass ich im August v. J. bei Ihnen war, mit meiner erwachsenen Tochter, von Frau N. aus L. bei Ihnen eingeführt wurde, um namentlich Hilfe gegen ganz hartnäckige, heftige Migräne zu suchen. Am 2. Tage meines Dortseins wurde ich noch einmal arg davon geplagt, Sie waren auch Zeuge davon, wie Sie mit uns in Ihrem Garten sassen und uns ein Stündchen Ihrer kostbaren Zeit. widmeten. Seitdem habe ich keine Migräne wieder gehabt, wofür ich nächst Gott Ihnen nicht genug danken kann. Ich fühle mich so leicht und frei, wie in meiner Jugend, deshalb wird es mir auch nicht schwer, die von Ihnen vorgeschriebene Diät inne zu halten. Die Bäder sind ja so wohlthuend, dass man keines entbehren möchte. Nur das Dampfbad macht mir ohne Ihren Apparat einige Schwierigkeiten. Ich möchte Sie daher freundlich bitten, mir einen Dampfbadeapparat mit den nötigen drei Töpfen zuzuschicken.
Meine Tochter lässt Sie bestens grüssen. Ihnen schliesslich nochmals bestens dankend, verbleibe ich mit den herzlichsten Grüssen an Sie hochachtend
Bielefeld. Frau E. H.

No. 47. Rheumatismus, Gicht, Lähmung, Ischias, Augenleiden.
Ich Unterzeichneter erkrankte im Herbst 1885 an obigen Leiden und bin innerhalb 3l/2 Jahr durch kein Heilverfahren gesund
geworden. Erfolglos behandelt wurde ich von mehr als 12 berühmten Professoren und Doktoren hiesiger Stadt. — Schliesslich rieten mir ein Professor und ein Doktor der Universitätsklinik, Herrn L. Kuhne hier zu konsultieren. Fast 3l/2 Jahre lang wurde ich also von den ersten Ärzten Leipzigs behandelt, wobei mein Zustand immer jämmerlicher und elender wurde. In der Zeit von nur 3 Wochen hat mich Herr Louis Kuhne hierselbst durch seine neue Kurmethode völlig gesund und ' arbeitsfähig gemacht.
Leipzig-Anger. H. K.

No. 48. Lungentuberkulose, Herzfehler, Knochenfrass, Darmentzündung, Hämorrhoidalleiden, Nierenbluten.
Sehr geehrter Herr Kuhne! Es wurden im August 2 Jahre, dass mein Sohn, Pastor U., Ihr Lehrbuch "Die neue Heilwissen-. schaff von Ihnen kommen liess. Ich war Ende Juli todkrank, von den Allöopathen vollständig aufgegeben. Mein Sohn machte mich auf Ihre Kur aufmerksam und klammerte ich mich, wie der Ertrinkende an den Strohhalm, an dieselbe. Ihre Bäder und Diät haben grossartige Wirkung gehabt, nach 5 Monaten war mein Hämorrhoidal- und Lungenleiden, verbunden mit Nierenbluten und Darmentzündung, vollständig geheilt. Was in 12 Jahren kein Mediziner erzielte, unter deren Behandlung ich sichtlich immer schlechter wurde, haben Sie in 5 Monaten durch Ihr naturgemässes Verfahren erreicht!
Der Landwirt Fr., welcher sich auch durch mich Ihr Buch kommen liess, ist von einem Herzfehler total geheilt. Mehrere andere habe ich hier noch kuriert und für Ihr Verfahren agitiert.
Ein 16jähriges Mädchen beispielsweise litt 6 Jahre an Knochenfrass und fand nirgends Hilfe. Aus dem Rücken, den Beinen und Armen wurden bereits Knochen gelöst. Ganz nach Ihrer Vorschrift gebrauchte die Patientin 2 Volldampfbäder und pro Tag 3 Reibesitzbäder, sowie strenge Diät. Aus der halben Leiche ist ein hübsches, dickes Mädchen zu meiner grössten Freude erstanden.
Die Worte sollen Ihnen, geehrter Herr Kuhne, nur sagen, wie dankerfüllt ich in meinem Herzen bin.
Hilligsfelde. Frau Dr. med. U. geb. von K.


No. 49. Lähmung, Hartleibigkeit, Drüsenleiden, Skrofulose.
Geehrter Herr Kuhne! Eine tiefempfundene Pflicht erfüllend, beehre ich mich Ihnen meinen innigsten Dank auszusprechen für die menschenfreundliche Teilnahme, welche Sie mir durch Ihren vortrefflichen Bericht in meiner Krankheit erwiesen haben. Seit 1892 litt ich schon an schwerem Drüsenleiden (Skrofulose), und mehrere Jahre an Verdauungsbeschwerden. Ich gebrauchte alle Mittel und berühmte Professoren, das Leiden verschlimmerte sich immer mehr, und mein Zutrauen zu den Ärzten war ein sehr schwaches geworden. In meinem hoffnungslosen Zustande erfuhr ich von Herrn Kuhne's arzneiloser Heilkunst und reiste sofort nach Leipzig. Da aber eine grosse Operation am linken Fersenbein vorgenommen worden war, musste ich mittels einer Krücke und eines Stockes die Reise antreten. Der Erfolg Ihrer Kur war ein grossartiger, so dass ich in einigen Tagen bequem ohne Krücke gehen konnte und nur etwas die Hülfe des Stockes gebrauchte, der in weiteren 3 Tagen ebenfalls wegfiel. Ich habe mich sehr wohl bei dieser Kur befunden. Wäre ich gleich zu Herrn Kuhne nach Leipzig gegangen, so hätte ich zweifellos keine so entstellenden Narben am Halse zurückbehalten, wie sie leider jetzt vorhanden sind.
Ich bin hiermit Herrn Kuhne mein Leben lang dankbar und werde mich bestreben, diese neue Heilwissenschaft immer, wohin ich komme, zu verbreiten. Hochachtungsvoll
Burgwindheim. B.


No. 50. Syphilis, Schlaflosigkeit, Kopfschmerzen.
Sehr geehrter Herr Kuhne!
Ich halte es für meine Pflicht, den grossartigen Erfolg, welchen ich durch die Anwendung Ihrer Methode bei meinem schweren Leiden (Syphilis), welches Spezialärzte als unheilbar bezeichneten, erzielte, Ihnen dankerfüllt mitzuteilen.
7—8 Jahre habe ich Quecksilber-Kuren gebraucht, 2—3 Mal ein teures Schwefelbad besucht, welches den Anschein hatte, als machte es gesund. Aber die Krankheit wurde nur unterdrückt, nicht aus dem Körper gebracht, und ich wurde mit jedem Jahre und nach jeder Kur schwächer, nervöser, meine Arbeitslust geringer. Schliesslich stellte sich ein Kopfschmerz ein, welcher mich fast wahnsinnig machte. Ich hatte Monate lang keinen Schlaf; mein Arzt riet mir, wieder Schwefelbäder zu nehmen, sonst könnte Gehirnerweichung entstehen.
Ich fühlte, dass es so nicht mehr gehen konnte, aber ich wusste auch, dass mich diese allopathischen Kuren chronisch vergiftet hatten. Ich griff in der Verzweiflung — Hoffnung hatte ich wenig — zu Ihrer Methode. Wunderbare Vorgänge
traten ein. Zu allererst bekam ich Buhe und Schlaf schon nach drei Bädern.
Wie vieles wäre zu umgehen, würden sich doch alle Kranken Ihrer so leichten, völlig schmerzlosen Kur unterziehen! Dieselbe kann nicht genug gerühmt werden, und ich bestätige mit Freuden für ähnlich Leidende den grossen Irrtum der Schulmedizin, dass Syphilis unheilbar sei.
Bei meinen alten, tief eingewurzelten Leiden war meine Heilung ein wahres Wunder der Natur. Ich habe die Kur noch einige Zeit fortgesetzt, um meinen Körper gründlich zu reinigen, und ich bin sozusagen jünger aussehend geworden. Gesunde Farbe und neuen Lebensmut habe ich gewonnen.
Das alles ist nur Ihnen, geehrter Herr Kuhne, zu verdanken, und ich bleibe Ihnen daher stets verpflichtet.
In aller Hochachtung
Leipzig. F. E.




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Dieses Buch ist ein altes Fachbuch, der Inhalt entspricht nicht dem aktuellen Stand der Medizin. Angegebene Therapien entsprechen höchstens dem Stand der Medizin zum angegebenen Druckdatum. Dasselbe gilt für eine ggf. angegebene Rezeptur für ein Medikament. Diese entsprechen nicht dem heutigen Stand der Medizin und sind unter Umständen sogar körperlich schädigend. Die Zubereitung von Rezepturen und die Anwendung derselben gehört in die Hände erfahrener Ärzte und Apotheker.
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Rückblick
17. 6. 1897
Todestag von Sebastian Kneipp (1821-1897), einem deutschen Priester der von eigener schwerer Erkrankung genesen ein Buch ueber die Heilkunst von Wasseranwendungen schrieb. Die Kneippsche Kur wird heute noch in vielen Heilbädern praktiziert.

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