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Endoskopieatlas: Oesophagus

Stents

Ein Endoskopieatlas des Gastrointestinaltraktes


Oesophagus Magen Duodenum Jejunum Ileum Appendix Colon Sigma Rectum Behandlung
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Endoskopieatlas: Oesophagus

Stents

Neben der chronischen Blutung ist die Verlegung des Lumen das größte Problem bei dem fortgeschrittenen Oesopghaguskarzinom. Da im Gegensatz zu den Kolonkarzinomen eine palliative Entfernung aufgrund des hohen Operationsrisikos bei palliativem Therapieansatz nicht in Frage kommt wurden andere Verfahren zur Behandlung eines fortgeschrittenen Oesophaguskarzinom gesucht.

Bei einer Verlegung (Stenose) des Oesophaguslumen durch ein Oesophaguskarzinom kann ein Stent implantiert werden. Der Stent ist ein kleines Gitterger√ľst in R√∂hrchenform aus Metall, es entfaltet sich selber und kann unterst√ľtzend noch in die Wand der Speiser√∂hre gedr√ľckt werden.

Neben den ungecoverten Metallstents gibt es auch die ummantelten, die ein Durchwachsen des Stens mit Tumorgewebe verzögern sollen.

Bei gutartigen (funktionellen) Stenosen gibt es selbstenfaltende Plastikstents, die im Gegensatz zu den Metallstents wieder entfernt werden können.

Nach einer Stentimplantation darf der Patient nur noch fl√ľssige und fl√ľssig-breiige Kost zu sich nehmen, da die Peristaltik in dem Stentbereich nicht mehr funktioniert und die Schwerkraft die einzige treibende Kraft ist. Aus dem gleichen Grund ist eine Stenteinlage im restlichen Magen-Darm-Trakt nicht m√∂glich. Nur bei den Gallen- und Pankreasg√§ngen ist eine Ableitung mittels Stent noch m√∂glich.
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© Med-Serv.de-H.N.Gecoverter Stent im Oesophagus. Am distalen Ende erkennt man die normale Schleimhaut.
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© Med-Serv.de-H.N.Stent
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