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Lehrbuch der Gynäkologie

Otto Küstner, 4.Auflage 1910

 

IV. ABSCHNITT.
Die Krankheiten der Tuben, Ovarien und benachbarten Gewebsabschnitte.

Kapitel XIX.
Erkrankungen des parametrischen Gewebes.
Von Bernhard Kroenig.

Seite: 1/11[ Einleitung | Blutung | Entzündung | Aetiologie | Verlauf | Diagnose | Therapie | Lig.latum-Tumore | Lig.rot.Tumore | Retroperitoneale Geschwülste | Echinokokken ]Weiter (Blutung)

Anatomische Vorbemerkung. Das Bindegewebe füllt alle die Bäume des kleinen Beckens aus, welche nicht durch andere Orgaue eingenommen sind. Das Parametrium ist derjenige Teil des Bindegewebes, welcher jederseits neben dem Uterus liegt, die Platten der Ligamenta lata ausfüllt, nach außen bis an die Fascia pelvis, nach innen jederseits bis an den Uterus und die Scheide reicht und oben durch die Tube begrenzt wird. Es hängt nach hinten mit dem paraproktalen, nach vorn mit dem paravesikalen Bindegewebe zusammen, ebenso wie mit demjenigen, welches zwischen Blase und Cervix einerseits, zwischen Scheide und Rectum andererseits eingeschaltet ist, endlich mit dem, welches vor der Blase, zwischen dieser und der Symphyse und hinter dem Rectum, zwischen diesem und dem Kreuzbein liegt. Nach oben zu setzen sich vom Becken aus diese bindegewebigen Massen in das subseröse bindegewebige Lager unter dem Bauchfell fort, also hinten neben der Lenden Wirbelsäule, vorn und seitlich unter den ßauchdecken entlang. Eine Kommunikation mit dem Fett des Cavum ischiorectale besteht nur durch die kleine Lücke zwischen Ischiococcygeus und Levator ani jederseits. Mit dem interstitiellen Bindegewebe der Unterextremität finden Verbindungen unter dem Schenkelbogen längs der großen Schenkelgefäße, ferner durch die Apertura ischiadica major in Begleitung der Vasa glutaea, unbedeutenderer Art im Verlaufe des Ligamentum rotundum uteri und unterhalb des Ligamentum tuberososacrum statt.

Von Bedeutung ist, daß das Bindegewebe in den verschiedenen Regionen des beschriebenen Raumes verschiedene Dichte besitzt.

Sehr fest und straff ist es an der Basis der Ligamenta lata uteri, dort, wo die Uteringefäße in den Uterus eindringen (Ligamenta cardinalia). Daselbst finden sich außerdem mächtige Bündel glatter Muskulatur eingelagert. Diesen Charakter hat auch die Basis der Ligamenta Douglasii. Sehr locker ist das Bindegewebe der oberen Partien der Ligamenta lata unterhalb der Tuben, sehr locker das neben der Blase zwischen dieser und der Symphyse, zwischen Rectum und Kreuzbein.



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Achtung!
Dieses Buch ist ein altes Fachbuch, der Inhalt entspricht nicht dem aktuellen Stand der Medizin. Angegebene Therapien entsprechen höchstens dem Stand der Medizin zum angegebenen Druckdatum. Dasselbe gilt für eine ggf. angegebene Rezeptur für ein Medikament. Diese entsprechen nicht dem heutigen Stand der Medizin und sind unter Umständen sogar körperlich schädigend. Die Zubereitung von Rezepturen und die Anwendung derselben gehört in die Hände erfahrener Ärzte und Apotheker.
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